Unterhachinger LeseNacht 2019
Unterhachinger LeseNacht 2019

Akteure

Stephanie von Hayek
Als die Tage ihr Licht verloren


19.00 Uhr Buchhandlung Helming & Heuser
20.00 Uhr Gemeindebücherei


Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gut bürgerlichen Familie, genießen ihre Jugend. Linda heiratet den sen-siblen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als er aus dem Krieg nicht zurückkehrt, fällt sie in tiefe Melancholie und wird in eine Heilanstalt eingewiesen – gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Während einer vermeintlichen Umver-legung der Patienten gerät der Bus in einen schweren Unfall, und Linda gelingt die Flucht ...
Packend erzählt und exzellent recherchiert – Stephanie von Hayek verbindet die fiktive Geschichte zweier Schwestern und die wahre Geschichte eines verhängnis-vollen Transports aus dem Jahr 1940 zu einem faszinie-renden Roman um Liebe, Neid, Verrat und Ideologie.


Stephanie von Hayek ist eine deutsch-finnlandschwe-dische Autorin, Journalistin und Politologin. Nach ihrem Studium in München und Paris arbeitete sie als Referentin für internationale Organisationen, unter anderem für die Weltbank in Washington D.C. Sie schreibt Literaturrezensionen, leitet Kurse zum kreativen Schreiben und arbeitet als Beraterin im politischen Bereich. „Als die Tage ihr Licht verloren“ ist ihr erster Roman.

 

Foto © Peter von Felbert

Adnan Maral
Süperopa

 

19.00 Uhr Gemeindebücherei
21.00 Uhr KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)


Rentner Kenan hat‘s wahrlich nicht leicht. Mit Sohn Tan liegt er im Dauerclinch, die deutsche Schwiegertochter
versteht kein türkisches Wort und Enkel Tobias hat nur seine verrückten Cosplay-Videos im Kopf. Doch als Kenan sich unbemerkt mit genetisch veränderten Viren infiziert, wendet sich das Blatt. Denn plötzlich entwickelt er Superkräfte. Jedes Mal wenn er Ayran trinkt, kann er durch die Luft fliegen, sich an Objekte anhaften, eine Maus husten hören. Im traditionell osmanischen Kostüm mit Maske wird Kenan zum SÜPEROPA! Er sagt den Ganoven der Stadt den Kampf an und wird unerkannt
zum Süperhelden seiner gesamten Familie ...


Adnan Maral, geboren 1968 in Çıldır in der Türkei, lebt seit über 40 Jahren in Deutschland und besitzt bis heute keinen deutschen Pass – im Gegensatz zu seinen drei in Deutschland geborenen Kindern. Maral ist Schau-spieler und Kulturbotschafter im deutsch-türkischen
Dialog. In dieser Funktion begleitete er den früheren Außenminister Frank Walter Steinmeier regelmäßig nach Istanbul. Er spielte u.a. in „Türkisch für Anfänger“, „Kückückskind“ und „Einmal Hans mit scharfer Soße“ mit und lebt mit seiner Familie in der Nähe von München. Als Autor machte er sich mit „Adnan für  Anfänger: Mein Deutschland heißt Almanya“ und dem Jugendbuch „Super Unkühl, Alter“ einen Namen.

Foto © Random House Isabell Grubert

Stefan von der Lahr
Hochamt in Neapel


19.00 Uhr Heimatmuseum
21.00 Uhr Buchhandlung Helming & Heuser


Ein tödlicher Verkehrsunfall in Rom ruft Commissario Bariello auf den Plan, und ein geheimnisvoller Brief im Bistumsarchiv von Neapel lässt Weihbischof Montebello eine archäologische Sensation und einen kirchlichen Skandal erahnen. Die Spuren, die sie verfolgen, führen sie auf die dunkelsten Seiten Italiens. Sie müssen erken-nen, dass sie die Interessen ebenso mächtiger wie skrupelloser Kreise gewaltig stören.
Als sich ihre Wege kreuzen und sie zusammenarbeiten, stoßen sie auf eine Verschwörung aus Camorra, Kirche
und Kapital. Die meisten Opfer finden sich in den Armen-vierteln Neapels, wo in unmittelbarer Nähe zu Kunst, Schönheit und tiefer Frömmigkeit brutale Verbrechen geschehen. Doch dann erkennen Bariello und Monte-bello, dass die wahre Apokalypse erst noch bevorsteht. So beginnt, noch ehe die Neapolitaner das Blutwunder ihres Stadtheiligen San Gennaro erflehen können, das Blut ganz anderer zu fließen.
Stefan von der Lahr, geboren 1958, ist promovierter Althistoriker und arbeitet seit über einem Vierteljahr-hundert als Lektor im Verlag C.H.Beck. 2015 erschien sein Kriminalroman „Das Grab der Jungfrau“.

 

 

 

Foto © Christoph Mukherjee

Christian Jostmann
Magellan oder Die erste Umsegelung der Erde


19.00 Uhr KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)
21.00 Uhr Gemeindebücherei


Vor 500 Jahren brach der Portugiese Fernão de Magalhães auf, um entlang der Küsten des neu entdeck-ten Kontinents im Westen eine Seestraße zu den Moluk-ken im Pazifischen Ozean zu suchen. Die Verheißung ungeahnter Reichtümer in Gestalt kostbarer Gewürze lockte ihn und seinen kaiserlichen Auftraggeber, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Doch während der eine ein wenig vom Staatsschatz riskierte, setzte der andere
sein Leben aufs Spiel. Es waren kaum noch Vorräte übrig, und das Wetter entschied über Leben und Tod der Besatzung, als die Schiffe des Generalkapitäns in die Mündung der heutigen Magellanstraße nördlich von Kap Hoorn einfuhren. Es gab viele Bedrohungen, gegen die Magellan sich behaupten musste – von Meutereien seiner Mannschaft über Seestürme bis zu Kämpfen mit
Eingeborenen. Doch er verfolgte unbeirrt seinen Weg: Was als Expedition zu den Gewürzinseln begann, mündete in die erste Umsegelung des Globus. Christian Jostmann erhellt die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse der damaligen Zeit und schildert zugleich – gestützt auf profunde Quellenkenntnis – die ganze Dramatik der Ereignisse, die diese erste Weltum-segelung umgab. Die hohe literarische Qualität macht sein Werk zu einem Lesevergnügen ersten Ranges.

Christian Jostmann hat in Madrid Hispanistik studiert, ist promovierter Historiker und hat als freier Publizist unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen „Das Eis und der Tod. Scott, Amundsen und das Drama am Südpol“ (2012) und „Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise“ (2007).

Foto © Rechtefrei

Wolfgang Schreiber
Claudio Abbado


19.00 Uhr KWA Hauptverwaltung
20.00 Uhr Buchhandlung Helming & Heuser


Claudio Abbado war der stille Gigant unter den großen Dirigenten. So leise und undespotisch er auftrat, so
ausdrucksmächtig und überwältigend war seine Musik, so sehr wurde er verehrt. Wolfgang Schreiber folgt in
dieser kenntnisreichen, einfühlsamen Biographie dem an Glanzpunkten überreichen Lebensweg Abbados, der
in der Musikwelt unauslöschliche Spuren hinterließ.
Allenthalben beschritt Abbado neue Wege: In den 70er Jahren gab er mit seinen Freunden Maurizio Pollini und Luigi Nono Konzerte in Fabriken. Er setzte sich beharrl-ich für die zeitgenössische Musik ein, gründete gleich mehrere Jugendorchester und suchte den Kontakt der Musik zur Literatur. Wolfgang Schreiber entfaltet den intellektuellen Kosmos Abbados, dessen Aufführungen zugleich von einzigartiger emotionaler Dichte waren. Seine Laufbahn führte ihn an die begehrtesten Orte der Musikwelt: von der Mailänder Scala über London und Chicago an die Wiener Staatsoper und dann nach Berlin, wo er als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker eine Ära prägte. Nach seiner Erkrankung erreichte Abbados Gestaltungskunst eine ungeahnte musikalische Ver-tiefung an der Spitze des von ihm mitgegründeten Luzerner Festivalorchesters.
Diese erste vollständige Biographie würdigt den Men-schen und Ausnahmekünstler, für den Musik kein abge-schiedenes Reich, sondern ein Echo der Wirklichkeit war.
Wolfgang Schreiber ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Musikkritiker. Er war von 1978 bis 2002 Feuilletonredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und hat Claudio Abbados Weg ab den 1970er Jahren aus der Nähe verfolgt.
Foto © Petra Goldmann

Sabine Kornbichler
Der letzte Gast


19.00 Uhr vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)
20.00 Uhr Heimatmuseum


München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Albert zurück, den Dackel ihrer schwer kranken Kundin Berna. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal  wiederzu-kommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt
Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.


Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nord-see auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr Debüt, „Klaras Haus“, war ein großer Erfolg. Mit „Das
Verstummen der Krähe“, ihrem ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in München.

 

 

 

Foto © Frieder Kornbichler

Harry Kämmerer
Kalter Kaffee


20.00 Uhr KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)
21.00 Uhr Heimatmuseum


Wenn man einen Bestseller schreiben will, dann braucht man ein packendes Thema. Ein Enthüllungsbuch über
die Mafia schreiben? Eine gute Idee, denkt sich Sergio Baroli und lebt nun in ständiger Angst. Als der vermeint-liche Bestseller-Autor im Münchner Circus Krone den Bayerischen Verdienstorden entgegennehmen soll, kommt es zu Tumulten und Schießereien. Kriminal-kommissar Hummel dient dem Italiener währenddessen unversehens als Bodyguard. Es folgt ein Katz-und-
Maus-Spiel voller Finten, Überraschungen und wilder Action. Aber ist der Autor vielleicht gar nicht der große Aufklärer? Ist der vermeintliche Löwe Baroli letztlich nur ein käuflicher Papiertiger?
„Kalter Kaffee“ ist ein Großstadt-Krimi mit einer gehö-rigen Portion an schwarzem Humor. Die Ermittler der Münchner Mordkommission sind sich für keinen Witz zu schade und halten den Leser mit ihren verzwickten und spannenden Kriminalfällen in Atem. Man begleitet Kriminalkommissar Hummel auf einem Bodyguard-Job, bei dem es sicherlich nicht langweilig wird.
Harry Kämmerer wurde 1967 geboren und wuchs in Passau auf. Mit seiner Familie lebt er in München-Haidhausen. Er ist nicht nur Verlagsredakteur mit Herz für Musik, Literatur und Kabarett, sondern auch Autor der kultigen Krimis „Isartod“, „Die Schöne Münchnerin“,

                                                      „Heiligenblut“, „Pressing“ sowie „Harte Hunde“ und

                                                      „Absturz“.

Foto © Sylwia Makris

Natalie Buchholz
Der rote Swimmingpool


20.00 Uhr KWA Hauptverwaltung
21.00 Uhr vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)


Adam hatte das perfekte Zuhause. Quiche Lorraine, Rommé und Eltern, die sich wirklich lieben – bis ihre Liebe sich eines Tages scheinbar in Luft auflöst. Und Adam plötzlich allein dasteht im Leben. Es hilft wohl nichts: Er muss erwachsen werden.
Adams Mutter ist schön und wird von allen bewundert, sein Vater ist lebenshungrig und erfolgreich, die beiden
haben jung geheiratet und sind trotzdem verliebt wie am ersten Tag. Nichts kann sie je trennen – jedenfalls denkt das Adam, der kein Kind mehr ist und noch kein Mann. Bis es dann doch passiert: Sein Vater verschwindet ohne ein Wort der Erklärung. Seine Mutter sagt ihm nicht, was los ist. Und Adam, der alles um sich herum einstürzen sieht, tut etwas, das er besser gelassen hätte.
Leichtfüßig und mit großer Wärme erzählt Natalie Buchholz die Geschichte einer Vorzeigefamilie, die sich selbst zerstört. Sie erzählt, wie eine große Liebe zer-bricht und eine neue beginnt. Denn während Adam langsam versteht, dass nichts im Leben perfekt ist, kommt der Sommer und mit ihm das Mädchen, das ihn dazu bringt, endlich die Vergangenheit loszulassen und sich auf seinen Weg zu machen.
Natalie Buchholz, 1977 geboren, lebt mit ihrer Familie in München. „Der rote Swimmingpool“ ist ihr erster Roman.

 

Foto © Peter-Andreas Hassiepen

Felicitas von Aretin
Mit Wagemut und Wissensdurst

Die ersten Frauen in Universitäten und Berufen


20.00 Uhr vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)
22.00 Uhr Buchhandlung Helming & Heuser


Das grandios recherchierte Buch zeichnet die innovati-ven und mutigen Lebensentwürfe der ersten berufstäti-gen Akademikerinnen nach, die sich Anfang des vorigen Jahrhunderts in allen drei deutschsprachigen Ländern stark für ihre Rechte einsetzten. Darunter sind Frauen, die als Architektin, Juristin, Zoologin, Pfarrerin oder Mathematikerin nicht nur Männerdomänen eroberten, sondern auch wegweisende Frauenorganisationen begründeten, wie den ersten Soroptimisten (von lat. „sorores optimae - „die besten Schwestern“) oder den
Zonta-Club und erste Verbände für Unternehmerinnen.
Die Autorin zeichnet 21 Porträts der ersten studierenden Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, schildert Visionen, Werdegänge und Werke der akade-mischen Pionierinnen und gibt einen reich bebilderten Streifzug durch die Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Von Aretin geht auch der Frage nach, warum Lise Meitner und Marietta Blau den Nobelpreis

                                                       nicht bekamen.
Felicitas von Aretin studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main, Heidelberg und München und promovierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Sie war Journalistin für die FAZ, den Tagesspiegel und Die Welt. 2004 erschien ihr viel-beachtetes Buch „Die Enkel des 20. Juli 1944“. Sie leitete die Pressestelle der Freien
Universität Berlin, arbeitete im Bereich Kommunikation der Max-Planck-Gesellschaft und verantwortet seit 2015 die Abteilung Medien undKommunikation am Deutschen Jugendinstitut in München.

Foto © Martin Hangen

Anika Landsteiner
Mein italienischer Vater


21.00 Uhr KWA Hauptverwaltung
22.00 Uhr Gemeindebücherei


Es ist Winter in Süditalien. Doch das spielt für Laura (29) keine Rolle, als sie nach einer großen persönlichen
Enttäuschung und dem plötzlichen Tod ihrer Mutter auf-bricht, um in Apulien ihren Vater zu suchen, zu dem sie bisher nur unregelmäßig Kontakt hatte. Nach Urlaub steht ihr ohnehin nicht der Sinn, sie sucht nach einem
neuen Ankerpunkt in ihrem Leben.
Allerdings hat sich Laura wenige Gedanken darüber gemacht, was nach ihrer Ankunft passieren könnte. Und
das stellt sich bald als Problem heraus. Denn ihr Vater Emilio sitzt im Rollstuhl, an seiner Seite Gianna, die ihn immer schon geliebt hat, ihn nun bemuttert und die plötzlich aufgetauchte Tochter als mögliche Konkurrenz
sieht. Doch je mehr Laura in den Kosmos des apuli-schen Dörfchens eintaucht, je mehr sie um das Verhält-nis zu ihrem Vater kämpft, desto mehr lernt sie über das Leben und damit letztlich über sich selbst.
Anika Landsteiner, geboren 1987, absolvierte eine Aus-bildung zur Schauspielerin mit Bühnenreife, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Zwei Jahre lang leitete sie die Print- und Onlineredaktion des Magazins MUCBOOK, mittlerweile schreibt sie für verschiedene Zeitschriften, moderiert ihren Podcast „ÜberFrauen“ und führt den mit dem ISARNETZ-Blogaward ausgezeich-neten Reiseblog „anidenkt.de“. Ihr erstes Sachbuch

                                                       „Gehen, um zu bleiben“ erschien 2017.

Foto © Maximilian Heinrich

Josef Wilfling
Geheimnisse der Vernehmungskunst


22.00 Uhr KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)
23.00 Uhr Gemeindebücherei


Sein ganzes Wissen als Verhörspezialist ist in dieses Handbuch eingeflossen: Josef Wilfling, legendärer Ermittler und langjähriger Leiter der Münchner Mord-kommission, hat es in der Ausbildung von Polizei-beamten eingesetzt. Psychologisch fundiert und
juristisch versiert führt er in die Geheimnisse der Vernehmungskunst ein, das Herzstück der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Welche Vernehmungstechniken gibt es? Woran erkennt man, ob das Gegenüber lügt oder die Wahrheit sagt? Und wie überzeugt man Tatver-dächtige davon, dass sie besser kooperieren? Das Verblüffende daran: Vieles lässt sich in unserem Alltag
anwenden, sei es bei Verhandlungen oder um dem Wahrheitsgehalt einer Darstellung auf den Grund zu gehen. Ein einzigartiges Dokument, ein Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit, wie er spannender nicht sein könnte.
Josef Wilfling, Jahrgang 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mord-kommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spekta-kuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.
Bei Heyne sind bereits seine Bestseller „Abgründe“,

                                                       „Unheil“ und „Verderben“ erschienen.

Foto © Guido Krzikowski

Deniz Aykanat
Die Isartürkin

Mein Leben zwischen Bayern und Bosporus


22.00 Uhr vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)
23.00 Uhr Buchhandlung Helming & Heuser


Für eine Türkin zu blond, für eine Deutsche zu laut. Ja, was denn nun? Die Antwort auf diese Frage sucht die
Münchner Journalistin Deniz Aykanat, Tochter eines Türken und einer Deutschen. Sie betrachtet sich selbst als das Beste aus beiden Welten – eine Isartürkin eben. Doch irgendetwas läuft in ihren Augen gewaltig schief
in der Beziehung zwischen diesen beiden Kulturen. Mangelt es an Verständnis und Neugier, oder stehen
uns allen die Vorurteile einfach viel zu sehr im Weg? Von ihrem Leben als Isartürkin zwischen Baklava und Butterbrezn erzählt die Autorin in ihrem Debüt, das auf der gleichnamigen SZ-Kolumne basiert.
Deniz Aykanat, geboren 1985, ist Tochter eines Türken und einer Oberpfälzerin und mit zwei Kulturen aufge-wachsen. Als Redakteurin der Süddeutschen Zeitung wurde die Politikwissenschaftlerin u. a. durch ihre
deutsch-türkische Erfolgskolumne »Die Isartürkin« bekannt. Die Autorin lebt mit Mann und Sohn in München und Regensburg.

Foto © privat

Fridhelm Rensch
Spannende und absurde Geschichten der Weltliteratur


23.00 Uhr vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)


Kurz vor Mitternacht ist wieder gruselig Spannendes und Absurdes angesagt - nicht ohne eine Prise tief-sinnigen Humors. Es bedarf keines bestimmten Ortes, keiner besonderen Zeitepoche, um zu erschauern.
Die Weltliteratur belegt es in unzähligen Beispielen: das Unfassbare, Absurde, Widersprüchliche liegt in uns selbst und bietet Stoff für tiefgründige, sprachgewaltige Geschichten, seit es Literatur gibt. In der traditionellen

                                                         „Mitternachtslesung“ gibt Fridhelm Rensch solchen

                                                         Geschichten Ausdruck und Stimme.

Foto © Privat

Hall of fame

Bisherige Gäste der Unterhachinger LeseNacht
Über 180 Autoren, Vorleser, Musiker und Künstler

 

Helmut Achmüller, Friedrich Ani, Hachinger Autorenkreis, Regina Bauer, Stefan Bauer,

Lilli Beck, Erika Bestenreiner, Astrid Better, Monika Bittl, Bernhard Blöchl, Martina Borger, Andrea Brown, Quint Buchholz, Ulrike Budde, Hadumod Bußmann, Bernhard Butz, Monika Czernin, Sabine Czerny, Gisela Dialer-Jonas, Michaela Dietl, Irene Dittrich, Anouschka
Doinet, Maximilian Dorner, Fritz Egner, Michael Eichhammer, Thomas Endl, Rainer Erlinger, Adriana Falcieri, Bernd Ficht, Christine Fink, Florian Fischer, Christl Fitz, Gerd Fitz, Jan Fleischhauer, Manfred Fock, Andreas Föhr, Nicola Förg, Marion Freundorfer, Amelie Fried, Ute Friesen, Uwe Gardein, Dagmar Geisler, Katharina Gerwens, Sebastian Glubrecht, Wolfgang Görl, Felicitas Gruber, Maike Haas, Ursula Haas, Barbara Haltmair, Renate Hartwig, Christa Hecker, Nora Heeren, Sebastian Herrmann, Dieter Hildebrandt, Sandra Hoffmann, Marianne Hofmann, Winfried Holubarsch, Gerd Holzheimer, Gerald Huber, Robert Hültner, Ruben fun Hunter, Susanne Inkiow, Bernhard Jaumann, Christian Jostmann, Sebastian Jutzi, Harry Kämmerer, Franz Josef Keilhofer, Ingrid Kellner, Hildegard Kirschmer, Gabriele Kisser-Priesack, Volker Klüpfel, Michael Kobr, Sylvia

Krauss-Meyl, Thomas Lang, Rosanna Lanzillotti-Schreiner, Alma Larsen, Mercedes Lauenstein, Jasmin Leheta, Anton Leis-Huber, Johanna Letz, Liebling & Schatz, Christian Limmer, Ottmar Lobinger, Inge Löhnig, Lilian Loke, Elmar Lorentz, Iny Lorentz, Jonas
Lüscher, Martina Mair, Olga Mannheimer, Monika Manz, Nina Martin, Jörg Maurer, Felicitas Mayall, Christl Meinhardt, Titus Müller, Oliver Nagel, Nicole Neubauer, Cornelia Neudert, Silke Neumayer, Manuel Niedermeier, Wulf Schmid Noerr, Nikolaus Nützel, Günter Ohnemus, Susann Opel-Götz, Georg M. Oswald, Papan, Susanna Partsch, Michael Peinkofer, David Pfeifer, Ludger Pfeil, Hans Pleschinski, Christoph Poschenrieder, Oliver Pötzsch, Matthias Praxenthaler, Peter Probst, Armin Radke, Matthias Ransberger, Anatol Regnier, Erwin Rehling, Heidi Rehn, Klaus Reichold, Werner Reindl, Fridhelm Rensch, Silvia Rettenweber, Brigitte Riebe, Uwe Ritzer, Irene Rovan, Marianne Sägebrecht, Martha Schad, Annemarie Schäfer-Schmidl, Egon Schäffner, Max Scharnigg, Martin Schleske, Asta Scheib, Klaudia Schmidt, Harald Schmied, Patricia Schmitz, Franziska Schönenberger, Markus Schollmeyer, Daniel Scholten, Elisabeth Schrauzer, Elisabeth
Schreiber, Friedrich Schreiber, Herbert Schröger, Georg Schweisfurth, Jutta Sebald, Irmingard Seemann, Die Seitenspinner, Dorothea Seitz, Jakob Maria Soedher, Tilman Spengler, Raffaello Spinelli, Christian Springer, Patrik Stäbler, Günter Staudter, Alexandros Stefanidis, Michael Stephan, Jürgen Teichmann, Su Turhan, Volker Ufertinger, Waltraud Vogler, Joseph von Westphalen, Dirk Walbrecker, Nicole Walter, Gregor Weber, Tanja Weber, Ingrid Weber-Czech, Heidi Weidner, Jan Weiler, Michael Weirether, Benedict Wells, Josef Wilfing, Friederike Wilhelmi, Peter Wipplinger, Max Witzigmann, Klaus Wolf, Moses Wolff, Marcus Würmli, Barbara Yurtdas, Die Zeitschreiber, Cornelia Ziegler, Achim Zons

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© Dr. Gerhard Helming