Unterhachinger LeseNacht 2017
Unterhachinger LeseNacht 2017

Akteure

Franziska Schönenberger

Tausche Dirndl gegen Sari
 

19.00 Uhr   Buchhandlung Helming & Heuser

20.00 Uhr   vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)

 

Die wahre Geschichte einer bayerisch-indischen Liebe: Schon als Kind ist Franziska von Indien fasziniert. Im Internet lernt sie den sympathischen Kunststudenten Jay kennen und besucht ihn schließlich in Mumbai. Der Beginn einer Liebe fürs Leben? Zunächst einmal der Beginn einer wunderbaren, aber auch strapaziösen Fernbeziehung. Über 6.000 Kilometer liegen zwischen Franziska und Jay. Jahrelang pendeln sie zwischen Bayern und Indien hin und her, schließlich steht ihr Entschluss fest: Die beiden wollen heiraten. Doch das Happy End lässt auf sich warten, denn Jays Eltern Amma und Appa haben sich ihre Schwiegertochter ganz anders vorgestellt. Auch die deutsche Bürokratie und das Aufeinanderprallen der unterschiedlichen Traditionen bereiten ihnen schlaflose Nächte. Doch von den Rückschlägen lassen sich Franziska und Jay nicht aufhalten. Ihr gemeinsamer Glaube an die wahre Liebe schafft es, Berge zu versetzen.
„Tausche Dirndl gegen Sari“ ist die einzigartige Geschichte einer interkulturellen Familienzusammen-führung und ein warmherziges Wohlfühlbuch - romantisch, komisch, zauberhaft.

Franziska Schönenberger, geboren 1982, studierte Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und arbeitet als Autorin und Filmemacherin. Ihre Filme wurden u.a. in der Pinakothek der Moderne in München ausgestellt. Ihr erster abendfüllender Langfilm Amma & Appa war Publikumsliebling bei der Berlinale und beim Dok-Fest München 2014. Sie lebt mit ihrem Ehemann Jay in München.

Autoren-Foto © Jayakrishnan Subramanian

Hubert Wolf

Konklave
Die Geheimnisse der Papstwahl

 

19.00 Uhr   Gemeindebücherei

21.00 Uhr   Heimatmuseum

 

Stellvertreter Christi: Die Besetzung dieses einzigartigen Postens ist geheimnisumwittert. Hubert Wolf erzählt, was hinter den verschlossenen Toren des Vatikan geschieht. Er erläutert, wie die Regeln und Rituale entstanden sind, und macht deutlich, welche Traditionsbrüche, gerade auch in jüngster Zeit, sich hinter der Fassade der uralten heiligen Handlung verbergen. Keine andere Wahl wird weltweit von so großer Anteilnahme begleitet wie die Wahl des Papstes. Doch die Zuschauer sehen immer nur die Außenseite: den Einzug der Kardinäle ins Konklave, den Schornstein der Sixtinischen Kapelle, aus dem schwarzer oder endlich weißer Rauch aufsteigt, die Präsentation des Gewählten mit den Worten „Habemus papam“. Dieses Buch erklärt, was wirklich passiert: wie die Wahl im Detail abläuft, von welchem Moment an der Gewählte Papst ist, warum das Konklave erfunden wurde und wie die Kardinäle zu den einzigen Wählern und schließlich auch zu den einzig Wählbaren wurden. Zur Sprache kommt auch der Papstrücktritt, der zur Regel werden und die Aura des Amtes beschädigen könnte. Besonderes Augenmerk gilt den Neuregelungen Johannes Pauls II., durch die die Wahl noch sakraler, noch weniger weltlich und noch geheimer geworden ist. Am Ende seines höchst anschaulich erzählten Buches zeigt Hubert Wolf, wie eine zeitgemäße Wahl ablaufen könnte, die zugleich den Ursprüngen des 2000 Jahre alten Amtes gerecht wird.

Hubert Wolf ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster. Er wurde mit dem Leibniz-Preis der DFG, dem Communicator-Preis und dem Gutenberg-Preis ausgezeichnet,

Autoren-Foto © Wilfried Gerharz

Anton Leiss-Huber

Fastenopfer
Tödliche Fastenzeit in Altötting

 

19.00 Uhr   Heimatmuseum

20.00 Uhr   Gemeindebücherei

 

In Altötting wird die österliche Fastenzeit noch ernst-genommen - zumindest von den Geistlichen. Der Rest der Gemeinde gibt sich der gemütlichen Völlerei hin. Dass Rainer Schutt-Novotny für das Brechen des Fastengebots gleich mit dem Leben zahlen muss, hätte allerdings niemand geglaubt. Der Verwalter des „Tilly-Benefiziums“ liegt tot in der Kapelladministration. Kommissar Max Kramer ist gefragt, und während er versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, lässt er sich von der attraktiven Staatsanwältin ablenken. Derweil kommt seine Jugendliebe Maria Evita auf eine ganz eigene Spur…

Anton Leiss-Huber, wurde 1980 im oberbayerischen Altötting geboren und gehörte bereits im Alter von 17 Jahren zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Sein Gesangsstudium begann der Tenor am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium, bevor er an die Hochschule für Musik und Theater München wechselte. Seine Ausbildung für die Bühne erhielt er an der berühmten Bayerischen Theater-akademie August Everding und am Konservatorium Wien.
Anton Leiss-Huber spielte unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel, am Theater Ingolstadt, am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, am Münchner Prinzregententheater und im Münchner Gasteig. Konzerte führten ihn bis an die Danziger Philharmonie. In der Fernsehsendung „Brettl-Spitzen“ des Bayerischen Rundfunks ist er regelmäßig auf Deutschlands Bildschirmen als „Stenz“ zu erleben. Leiss-Huber begann seine literarische Tätigkeit mit dem Debütkrimi „Gnadenort“.

Autoren-Foto © Isabela Vermehren

Franz Josef Keilhofer

Mit Holz, Herz und Hand
Das echte Leben – ein Mann und sein Handwerk

 

19.00 Uhr   KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)

20.00 Uhr   Heimatmuseum

 

Franz Josef Keilhofer ist ein echtes Original: Er lebt und arbeitet im Einklang mit der Natur, ist ein Junge aus dem Berchtesgadener Land und wohnt im Bauernhaus der Familie aus dem Jahr 1710 am Fuße des Watzmanns. Keilhofer ist Holzhandwerker – das vor allem. In seinem Buch erzählt er von seiner besonderen Beziehung zum Werkstoff Holz und davon, was die Natur uns lehrt. Er nimmt uns mit in nebelschweres Unterholz, erzählt, warum man die gefällte Eiche in der Erde lagert, dass die Eibe auf der Werkbank den Geruch von dunkler Schokolade verströmt und weshalb jedes einzelne Holzstück immer seine ganz eigene Art der Bearbeitung verlangt. Franz Josef Keilhofers Welt scheint nur aus Bäumen und Hölzern zu bestehen und doch lehrt sie das ganze Dasein. Ein Buch vom Auffinden des richtigen Baumes und vom Erkennen des richtigen Lebens – vom Handwerk des Lebens.

Franz Josef Keilhofer arbeitet als Drechsler mit dem – seiner Meinung nach – schönsten Material überhaupt: Holz. Berühmt wurde er nicht nur wegen seiner handwerklichen Unikate, sondern auch als Botschafter der Kampagne des Bayerischen Tourismusverbands im Jahr 2015 – zahlreiche Presseartikel und Fernseh-berichte über den markanten Bartträger folgten. Daneben gibt Keilhofer Seminare zur Drechselarbeit und schreibt für Fachzeitschriften.

Autoren-Foto © Herzflimmern – Nadine Schachinger

Daniel Scholten

Denksport-Deutsch
Die ganze Wahrheit über gutes Deutsch

 

19.00 Uhr   KWA Hauptverwaltung

21.00 Uhr   Buchhandlung Helming & Heuser

 

Man muss nicht Dichter oder Denker sein, um sich bisweilen mit der Frage zu quälen, was eigentlich gutes Deutsch ist. Wir sind einem Wirrwarr von Stilregeln ausgesetzt, deren Sinn wir nicht verstehen. Zur Begründung gibt es gut eingeführte Lügenmärchen, die geradewegs ins Verderben führen. In „Denksport-Deutsch“ werden sie entlarvt. Um schönes und lebendiges Deutsch zu schreiben, müssen wir unsere Muttersprache neu kennenlernen, meint Daniel Scholten. Nach der Lektüre des Buches wird man zum ersten Mal den Konjunktiv wirklich durchschauen, ganz zu schweigen von der Entstehung, dem Zweck und dem Wirken des grammatikalischen Geschlechts, die lückenlos aufgeklärt werden.
Warum sind viele Stilregeln einfach nur falsch? Wann kommt uns der ungesunde Menschenverstand in die Quere? Wo irren Sprachpäpste? Warum ist gutes Deutsch leichter, als man denkt? Wie vermeiden wir Schnöseldeutsch und Zombiedeutsch?

Daniel Scholten, Jahrgang 1973, hat historische Sprachwissenschaft, deutsche Linguistik und Ägyptologie studiert. Nach Feldforschungen im eisigen Norden und der Wüste Nubiens arbeitet er seit einigen Jahren als Schriftsteller. Aus diesem Umgang mit der deutschen Sprache ist sein Podcast „Deutsch für Dichter und Denker“ (belleslettres.eu) hervorgegangen, in dem er seit sieben Jahren mit seinen Zuschauern die Tiefen unserer Muttersprache ergründet.

Autoren-Foto © Petra Hennemann

Jonas Lüscher

Kraft
 

20.00 Uhr   Buchhandlung Helming & Heuser

21.00 Uhr   Gemeindebücherei

 

Richard Kraft, Rhetorikprofessor in Tübingen, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat womöglich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden. Sein alter Weggefährte István, Professor an der Stanford University, lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. In Anlehnung an Leibniz’ Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18­minütigen Vortrag begründen, weshalb alles, was ist, gut ist und wir es dennoch verbessern können. Für die beste Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt. Damit könnte Kraft sich von seiner anspruchsvollen Frau endlich freikaufen…
Komisch, furios und böse erzählt Jonas Lüscher in diesem klugen Roman von einem Mann, der vor den Trümmern seines Lebens steht, und einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann.

Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Seine Novelle „Frühling der Barbaren“ wurde zum Bestseller, stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und war nominiert für den Schweizer Buchpreis. Sie wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und fürs Theater adaptiert. Lüscher erhielt unter anderem die Literarische Auszeichnung des Kantons Bern, den Hans-Fallada-Preis und den Prix Franz Hessel.

Autoren-Foto © Ekko von Schwichow

Wulf Schmid Noerr

Gedanken Flügel
Lyrik und Kurzprosa mit Collagen des Autors

20.00 Uhr   KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)

21.00 Uhr   KWA Hauptverwaltung

 

„Es geht zu wie am Stachus“, wie der Münchner zu sagen pflegt. Es herrscht reges Treiben – Themen, Atmosphären und Formen kommen und gehen. Gedanken werden Flügel verliehen.
In seiner Poesie und kurzen Prosa macht Wulf Schmid Noerr Ausflüge in das Alltägliche. Er hinterfragt die gängigen Vorstellungen von Liebe, Leben und Tod auf humorvolle bis groteske Weise. So heißt es in einem der Gedichte: Meine schönste Erfindung war meine Mutter.
Er nähert sich den Dingen, Gedanken und Gefühlen in Wort und Bild, treibt sie auf die Spitze – mal ironisch, mal satirisch, mal philosophisch. So muss in seinen Collagen, die auf dem Hintergrund meist alter Gemälde entstehen, auch mal der kleine Amor in Lucas Cranachs Venus und Amor einem Nokia-Handy weichen. Wulf Schmid Noerr überrascht, indem er den Dingen neue Wendungen gibt.

Wulf Schmid Noerr, geboren 1944 in Percha am Starnberger See, ist ein bekanntes TV-Gesicht aus „Der Alte“ und „Derrick“. Gespielt hat er auch Theater – in München, Wien und New York. Der in München lebende Illusionär fasst seine Gedanken besonders gern in Worte, aber auch in Lieder und Musik. Er ist Schauspieler, wenn er spielt, Pianist, wenn er am Piano komponiert und improvisiert, Autor, wenn er schreibt und Phantast, wenn er an Collagen arbeitet.

Autoren-Foto © Wolfgang Maria Weber

Thomas Lang

Immer nach Hause
 

20.00 Uhr   KWA Hauptverwaltung

22.00 Uhr   Buchhandlung Helming & Heuser

 

Ein glänzender Künstlerroman über eine Zeit des Aufbruchs wie auch der Schaffenskrisen im Leben des jungen Hermann Hesse – Thomas Lang entwirft eine literarisch hochkarätige, fesselnde Fiktion auf der Basis der Biografie eines Ausnahme-Schriftstellers. Voller Sympathie, Einfühlungsvermögen, Witz und universeller Wahrheit.

Hermann Hesse ist Ende zwanzig und bereits für sein Frühwerk berühmt, als er sich mit seiner neun Jahre älteren Frau Mia in das abgelegene Dorf Gaienhofen am Bodensee zurückzieht. Sie gründen eine Familie und bauen ein Haus. Doch je mehr sich der Schriftsteller von der Welt abgeschnitten fühlt, desto größer wird seine Unzufriedenheit. Literarisch will ihm bald kaum noch etwas gelingen, er sieht sich in einer Schaffenskrise, beginnt an allem zu zweifeln und bricht schließlich auf – nicht nur zur Kur am Monte Verità.

Lebendig und kenntnisreich, atmosphärisch und mit unvergesslichen Figuren erzählt der mehrfach ausgezeichnete Autor Thomas Lang von einer ebenso problematischen wie faszinierenden Lebensphase jenes Schriftstellers, der später mit dem Literaturnobelpreis zu Weltruhm gelangte und zum Liebling ganzer Lesergenerationen avancierte.

Thomas Lang, geboren 1967 in Nümbrecht (NRW), lebt in München. 2002 erschien der Roman „Than“, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderungspreis und dem Marburger Literaturpreis. 2005 erhielt Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman „Am Seil“, der außerdem für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert wurde. Als Stipendiat hielt er sich unter anderem in Kanada, Italien, den USA und der Schweiz auf. Neben dem fiktionalen Schreiben arbeitet er als freier Journalist, verfasst Essays und lehrt kreatives Schreiben.

Autoren-Foto © Peter von Felbert

Sebastian Herrmann

Gebrauchsanweisung fürs Fahrrad fahren
 

21.00 Uhr   KUBIZ kleiner Saal (im Erdgeschoss)

23.00 Uhr   vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)

 

Ob Fixie oder Retro-Drahtesel, Trekking- oder E-Bike – Sebastian Herrmann kennt vom täglichen Arbeitsweg bis hin zu Amateurrennen, Alpenüberquerungen und Donauradwanderungen alle Facetten des Daseins im Sattel. Er weiß um die Sucht nach Kilometern und die grausige Furcht vor dem Hungerast. Erzählt von skurrilen Rekorden und Klapprad-Weltmeisterschaften, würdigt die Protagonisten des Profisports und widmet sich neben dem Pedalneid und der Begeisterung für alte Stahlrahmen den existenziellen Fragen eines jeden Zweiradfans: Kann man in eng anliegender Funktionskleidung seine Würde wahren? Muss man an roten Ampeln tatsächlich halten, wenn man so umweltfreundlich unterwegs ist? Und wie reagiert man, wenn Diebe einem die große Liebe ausspannen? Eine ebenso witzige wie verblüffende Hymne an die anmutigste und berauschendste Art der Fortbewegung.

Sebastian Herrmann, geboren 1974, ist Wissenschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung, Autor und lebt in München. Er hat viele Gipfel erklommen, mit dem Fahrrad mehrfach die Alpen überquert und mit Skiern wie Snowboard zur Erosion ganzer Gebirgszüge beigetragen. Auch alpine Niederlagen sind ihm nicht fremd: Der Karakorum im Norden Pakistans schüttelte ihn ab wie eine steifbeinige Bergziege, das Ettaler Manndl blieb ihm bis heute verwehrt.

Autoren-Foto © Julia Priss

Bernhard Blöchl

Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint
 

21.00 Uhr   vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)

22.00 Uhr   Gemeindebücherei

 

Er will nichts mehr vom Leben – sie will alles. Knoppke sucht Ruhe – Sam sucht Gesellschaft. Gemeinsam verschlägt es das ungleiche Duo in Knoppkes Transit nach Schottland, sein Motto: Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint. Was aber, wenn dich gerade dort das Glück verfolgt, das sonst nur die anderen haben? Das Glück der anderen ist ein Arschloch, so dachte Knoppke früher, nachdem er um seine große Liebe nicht gekämpft hatte. Zu seinen vergrabenen Gefühlen findet er ausgerechnet in den stürmischen Highlands zurück: Er traut sich Extremes und will wieder was. Und dann ist da noch Sams Geheimnis, das anscheinend auch ihn betrifft, oder vielleicht doch nicht?

Bernhard Blöchl, Jahrgang 1976, ist Autor und Journalist aus München. Als Redakteur der Süddeutschen Zeitung befasst er sich mit Kultur in München und Bayern, seine Themen sind Film, Literatur und Pop. Blöchl schreibt Unterhaltungsromane und betreibt unter „lieblingssaetze.de“ ein virtuelles Museum der schönen Sätze.

Autoren-Foto © Alexandra Pilz

Moses Wolff

Monaco Infernale
Ein Fall für Hans Josef Strauß

 

22.00 Uhr   Heimatmuseum

23.00 Uhr   Gemeindebücherei

 

Feuer im Münchner Westend! Kurz vor einem wichtigen Auftritt kommt die Poetry-Slammerin Zebra durch einen Brand zu Tode. Aber war es wirklich ein Unfall? Diese Frage soll der westfälische Privatdetektiv Hans Josef Strauß klären. Und so stürzt er sich tief ins Münchner Dichtermilieu, wo nicht nur die Kunst, sondern ebenso Neid und Missgunst regieren. Doch auch die Nichte der Ermordeten, eine Schauspielstudentin, hat offenbar etwas zu verbergen. Um ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen, bleibt Strauß keine andere Wahl: Er muss sich in die Schauspielschule einschleichen …

 

Moses Wolff, geboren 1969, ist Autor, Schauspieler und Komiker. Er schreibt regelmäßig für das Satiremagazin Titanic und ist Mitveranstalter der erfolgreichen Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger Show“. 2015 erhielt er den Schwabinger Kunstpreis. Gemeinsam mit Arnd Schimkat hat er den mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle verfilmten Roman „Highway to Hellas“ veröffentlicht. Moses Wolff wohnt in der Münchner Isarvorstadt.

Autoren-Foto © Wolf Heidemann

Achim Zons

Wer die Hunde weckt
 

22.00 Uhr   vhs Hofmarkweg (Rathausplatz)

23.00 Uhr   Buchhandlung Helming & Heuser

 

Als der in Hongkong stationierte Journalist David Jakubowicz schwerverletzt in einem ins Hafenbecken gestürzten Auto erwacht, wird ihm bewusst, dass er Opfer eines Anschlags geworden ist. Die CIA-Agentin neben ihm ist tot. Sie hatte brisante Informationen über eine bevorstehende politische Aktion von extremer Skrupellosigkeit. Trotz seiner Verletzungen nimmt Jakubowicz die Suche nach den Verantwortlichen auf – sie führt ihn von der Chefetage seiner Münchner Zeitungsredaktion schließlich bis nach Afghanistan.

Wieso konnte der deutsche Kommandeur Robert Westphal amerikanischen Piloten befehlen, einen mit Kindern besetzten LKW am Fluss Taloqan zu bombardieren? Wem nützte der Angriff? Wurde Westphal gekauft? Und wo befindet er sich jetzt?

Nicht nur der deutsche Geheimdienst, auch die Regierung versucht, den Fall zu vertuschen, während die Arbeit für Jakubowicz und seine junge Kollegin Emma Bricks lebensgefährlich wird. Und derweil setzen die Geldgeber ihre Zeitung unter Druck. Wer wird den Showdown überleben?

In seinem ersten Thriller erweist sich Achim Zons als Meisterschüler von John LeCarré: Mit literarischer Hochspannung erzählt er von einem unbeirrbaren Einzelgänger, der sich ins Herz der politischen Finsternis wagt.

Achim Zons studierte Jura, Politik, Geschichte und Philosophie in Heidelberg und München. Nach Examina und Promotion lehrte er an der Universität, dann arbeitete er mehr als dreißig Jahre in verschiedenen verantwortlichen Positionen bei der Süddeutschen Zeitung. Er ist Drehbuchautor von Fernsehspielen und Krimis und lebt in München.

Autoren-Foto © Christoph Mukherjee

Fridhelm Rensch

Unheimliche Geschichten der Weltliteratur

 

23.00 Uhr   vhs-Atelier am Friedhof (Oberweg)

 

Kurz vor Mitternacht ist wieder in der unmittelbaren Nähe des Friedhofs Gruseliges, Spannendes und Absurdes angesagt – nicht ohne eine Prise tiefgründigen Humors. Fesselnd und wie immer gänsehautverdächtig führt Fridhelm Rensch Sie der Geisterstunde entgegen. Nicht umsonst ist Fridhelm Rensch mit seiner „Mitternachtlesung“ traditionell ein fester Programmpunkt der Unterhachinger LeseNacht.

Foto © Privat

Hall of fame

Bisherige Gäste der Unterhachinger LeseNacht
Über 160 Autoren, Vorleser, Musiker und Künstler

Helmut Achmüller, Friedrich Ani, Hachinger Autorenkreis, Regina Bauer, Stefan Bauer, Lilli Beck, Erika Bestenreiner, Astrid Better, Monika Bittl, Martina Borger, Andrea Brown, Quint Buchholz, Ulrike Budde, Hadumod Bußmann, Bernhard Butz, Monika Czernin, Sabine Czerny, Gisela Dialer-Jonas, Michaela Dietl, Irene Dittrich, Anouschka Doinet, Maximilian Dorner, Fritz Egner, Michael Eichhammer, Thomas Endl, Rainer Erlinger, Adriana Falcieri, Bernd Ficht, Christine Fink, Florian Fischer, Christl Fitz, Gerd Fitz, Manfred Fock, Andreas Föhr, Nicola Förg, Marion Freundorfer, Amelie Fried, Ute Friesen, Uwe Gardein, Dagmar Geisler, Katharina Gerwens, Sebastian Glubrecht, Wolfgang Görl, Felicitas Gruber, Maike Haas, Ursula Haas, Barbara Haltmair, Renate Hartwig, Christa Hecker, Nora Heeren, Dieter Hildebrandt, Marianne Hofmann, Winfried Holubarsch, Gerd Holzheimer, Gerald Huber, Robert Hültner, Susanne Inkiow, Bernhard Jaumann, Christian Jostmann, Sebastian Jutzi, Harry Kämmerer, Ingrid Kellner, Hildegard Kirschmer, Gabriele Kisser-Priesack, Volker Klüpfel, Michael Kobr, Sylvia Krauss-Meyl, Rosanna Lanzillotti-Schreiner, Alma Larsen, Mercedes Lauenstein, Jasmin Leheta, Johanna Letz, Liebling & Schatz, Christian Limmer, Ottmar Lobinger, Inge Löhnig, Elmar Lorentz, Iny Lorentz, Jonas Lüscher, Martina Mair, Monika Manz, Nina Martin, Jörg Maurer, Felicitas Mayall, Christl Meinhardt, Titus Müller, Oliver Nagel, Nicole Neubauer, Cornelia Neudert, Silke Neumayer, Manuel Niedermeier, Nikolaus Nützel, Günter Ohnemus, Susann Opel-Götz, Papan, Michael Peinkofer, David Pfeifer, Ludger Pfeil, Hans Pleschinski, Christoph Poschenrieder, Oliver Pötzsch, Matthias Praxenthaler, Peter Probst, Armin Radke, Anatol Regnier, Erwin Rehling, Heidi Rehn, Klaus Reichold, Werner Reindl, Fridhelm Rensch, Silvia Rettenweber, Brigitte Riebe, Uwe Ritzer, Irene Rovan, Marianne Sägebrecht, Martha Schad, Annemarie Schäfer-Schmidl, Egon Schäffner, Max Scharnigg, Martin Schleske, Asta Scheib, Klaudia Schmidt, Harald Schmied, Patricia Schmitz, Markus Schollmeyer, Elisabeth Schrauzer, Elisabeth Schreiber, Friedrich Schreiber, Herbert Schröger, Georg Schweisfurth, Jutta Sebald, Irmingard Seemann, Die Seitenspinner, Dorothea Seitz, Jakob Maria Soedher, Tilman Spengler, Raffaello Spinelli, Christian Springer, Patrik Stäbler, Günter Staudter, Alexandros Stefanidis, Michael Stephan, Jürgen Teichmann, Su Turhan, Volker Ufertinger, Waltraud Vogler, Joseph von Westphalen, Dirk Walbrecker, Nicole Walter, Gregor Weber, Tanja Weber, Ingrid Weber-Czech, Heidi Weidner, Jan Weiler, Michael Weirether, Benedict Wells, Josef Wilfing, Friederike Wilhelmi, Peter Wipplinger, Max Witzigmann, Marcus Würmli, Barbara Yurtdas, Die Zeitschreiber, Cornelia Ziegler      

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© Dr. Gerhard Helming