Unterhachinger LeseNacht 2020 wird verschoben
Unterhachinger LeseNacht 2020wird verschoben

16. Unterhachinger LeseNacht 2020

Der ursprünglich geplante Termin (25. April 2020)    wird verschoben. Wir sind bemüht, einen passenden Ersatztermin zu finden.

Ein Überblick in Kürze

Zahlenbetrachtungen an dieser Stelle haben schon eine gewisse Tradition, und die 16 ist in der Tat eine besondere Zahl: Sie ist die einzige als Potenz formulierte Zahl, bei der man Basis und Exponent (beide verschiedene natürliche Zahlen) vertauschen kann:

16 = 24 = 42

Aber jetzt zur Literatur und zum Programm der diesjährigen Unterhachinger LeseNacht:

 

  • Wir sind sehr stolz, dass wir einen der bekanntesten und vielseitigsten deutschen Unterhaltungsautoren gewinnen konnten: Mario Giordano stellt uns mit „Tante Poldi und der Gesang der Sirenen“ seinen neuesten Sizilien-Krimi vor, der fast genau einen Monat vor der LeseNacht erscheint.
  • Nicht minder bekannt dürfte der Bestseller-Autor Steffen Kopetzky sein, der in seinem Buch „Propaganda“ den Zynismus und die Verlogenheit von politischer Propaganda beschreibt. Er spannt mit seiner Figur John Glueck einen spannenden Bogen vom zweiten Weltkrieg bis zum Krieg in Vietnam.
  • In dem Kriminalroman „Der Turm der blauen Pferde“ lässt Bernhard Jaumann die Münchner Kunstdetektei nach dem legendären Gemälde von Franz Marc suchen, das von den Nazis zur „entarteten Kunst“ erklärt wurde. Gerüchte besagen, dass das Bild wiederaufgetaucht ist und von einem reichen Kunstsammler aus einer dunklen Quelle gekauft wurde.
  • Felix Tanner, dem Pseudonym von Jörg Steinleitner, erzählt in seinem Buch „Gummistiefelyoga“ von einer kuriosen Idee der Landwirtin Auguste, ihre wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Sie lädt gestresste Städter auf ihren Hof ein, die ihr bei der Arbeit helfen und dafür auch noch bezahlen sollen. Eine erfolgreiche Geschäftsidee?
  • Der studierte Biologe, Tierfilmer, Forscher und vor allem Unterwassermensch
    Hans Fricke, der mehr als 10.000 Stunden unter Wasser verbracht hat, gibt in seiner spannenden Biografie „Unterwegs im blauen Universum“ einen Einblick in sein spannendes Leben, eine abenteuerliche Tauchgeschichte, ein lebendiger Forschungsbericht, ein Ökothriller – und eine poetische Liebeserklärung an die Unterwasserwelt.
  • Wie Einsamkeit und Verzweiflung durch das unerwartete Auftauchen eines verrückten Schafes gemildert oder sogar beseitigt werden können zeigt Nina Sahm in ihrer Geschichte „Die Tage mit Bumerang“.
  • Der Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte und Professor an der Universität München Magnus Brechtken, einer der führenden Historiker in Deutschland, zeigt uns an zehn Beispielen, wie hart die Werte von Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe erkämpft wurden, wie sehr sie das Leben der Menschen verbessert haben - und warum diese Errungenschaften heute auf dem Spiel stehen. Das Buch „Wert der Geschichte“ ist ein Aufruf gegen die Geschichtsvergessenheit.
  • Der weit gereiste Dirk Liesemer berichtet in seinem Buch „Streifzüge durch die Nacht“ von Dunkelheit, der Magie und der faszinierenden Einsamkeit der Nacht. Und von dem Gegensatz zwischen „weißen Nächten“ und Lichtverschmutzung und dem Tanz der Glühwürmchen und der Stille unter dem Sternenhimmel.
  • Eine wunderbare Erzählung über die Magie der Freundschaft und die Kraft des Vertrauens erzählt Joana Osman in ihrem Roman „Am Boden des Himmels“, der von einem jungen Palästinenser mit einer besonderen Fähigkeit handelt.
  • Der langjährige politische Reporter bei der „Süddeutschen Zeitung“ Roman Deininger entwirft mit seinem Buch „Die CSU“ kenntnisreich, kritisch und fair ein feinsinniges Portrait dieser „speziellen“ Partei von hohem Unterhaltungswert.
  • Thema des neuen Buches von Tobias Haberl ist die zunehmende Entzauberung unseres Lebens, das zunehmend vernünftig, digitalisiert und vermarktbar ist. „Die große Entzauberung“ ist ein literarisches und bissiges Plädoyer wider den Zeitgeist mit unbequemen Fragen. Der Autor stellt die Werte vor, die unser Leben wieder verzaubern und mit wahrem Glück erfüllen können.
  • In ihrem Romandebüt „Otto“ erzählt Dana von Suffrin, was es heißt, wenn ein starrköpfiger jüdischer Familienpatriarch zum Pflegefall wird. Und wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen, den man sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. Eine schräge und gleichzeitig kluge und liebevolle Familiengeschichte.
  • Zu später Stunde gibt wieder Fridhelm Rensch spannende und absurde Geschichten der Weltliteratur zum Besten, dieses Jahr im vhs-Raum amRathausplatz.

Unser besonderer Dank gilt unseren Sponsoren, die uns mit ihren Spenden seit vielen Jahren treu zur Seite stehen.

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© Dr. Gerhard Helming