Unterhachinger LeseNacht 2018
Unterhachinger LeseNacht 2018

14. Unterhachinger LeseNacht 2018

Samstag, 28. April 2018 von 19.00 bis 24.00 Uhr

Ein Überblick in Kürze

Bunt und vielfältig präsentiert sich erneut die diesjährige LeseNacht. Romanautoren kommen ebenso zu Wort wie Kenner bayerischer oder französische Literatur. Interessantes zu Kunstgeschichte steht neben dem historischen Roman, jugendlicher Reiseliteratur oder einem spannenden Krimi. Und schließlich bieten wir erlebbare Kunst auf dem Rathausplatz und eine Aktion der vhs.

  • Die Journalistin, Literaturkritikerin und freie Autorin Olga Mannheimer taucht mit ihrer literarischen Anthologie in die Seele Frankreichs ein. Mit ihrem  außer-gewöhnlichen Lesebuch „Blau Weiß Rot“ gibt sie vielfältige Einblicke in unser Nachbarland, mit ganz aktuellen, aber auch klassischen Texten.

  • Der Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg Klaus Wolf gibt uns in seinem Werk „Bayerische Literaturgeschichte – Von Tassilo bis Gerhard Polt“ einen Überblick über 1300 Jahre Literatur auf dem Gebiet des heutigen Bayerns.

  • Auf dem Rathausplatz lädt der freischaffende Künstler Ruben fun Hunter die Besucher der LeseNacht sowie alle zufällig vorbei kommenden Passanten zum Mitmachen ein: Auf dem Pflaster wird ein Gedicht als große Schriftspirale ent-stehen. Ruben fun Hunter macht den Anfang und übergibt dann Pinsel und Farbe an das Publikum.

  • Wer glaubt, seine Grundrechte zu kennen, wird von dem Münchner Schriftsteller und Rechtsanwalt Georg M. Oswald eines Besseren belehrt. Er erinnert daran, welche Grundrechte wir haben und wozu sie berechtigen – und wozu nicht. Oswald mahnt uns eindringlich, unsere Grundrechte nicht zu Lippenbekenntnissen verkom-men zu lassen, sondern sie anzuwenden, jeden Tag.

  • Die Liebe, ihr Ende und das Leben danach ist das Thema in Jan Fleischhauers Roman „Alles ist besser als noch ein Tag mit dir“. Der Bestsellerautor erzählt von einem Mann, der die größte Katastrophe seines Lebens überstehen muss, ein Roman über die Geschichte seines Alter Ego, mit viel Witz und ziemlich schonungs-los gegen sich selbst.

  • Die Münchner Schriftstellerin Sandra Hoffmann erzählt in ihrem Roman „Paula“ von der Großmutter, die ein Geheimnis mit ins Grab nimmt: Ihre Tochter und ihre Enkelin werden nie erfahren, wer ihr Vater, wer ihr Großvater war. Ungeheuer eindrücklich erzählt Sandra Hoffmann in diesem intimen literarischen Text vom Spannungsfeld zwischen Schutz und Kontrolle und zwischen Zuneigung und Wut.

  • Zwei Kreativ-Projekte stellt uns die Unterhachinger Volkshochschule vor: Jugendliche haben im Rahmen des talentCAMPus-Projektes originelle und hörenswerte Beiträge zu verschiedenen Themen erstellt. Und eine Gruppe engagierter Unterhachinger Erwachsener hat sich auf Spurensuche in Unterhaching begeben und präsentiert einige Beispiele aus dem Projekt „Hörpfade“.

  • Die atemberaubende Geschichte eines riskanten Deals schildert Lilian Loke, Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, in ihrem Roman „Auster und Klinge“. Virtuos und mit bösartiger Komik erzählt sie von der Begegnung eines Berufs-einbrechers und Hotelfachmanns mit einen Künstler und schwerreichen Erben, die beide ihren Traum verwirklichen wollen.

  • Viele Rätsel um die Kunst der Alten Meister lüftet die Kunsthistorikerin Susanna Partsch in ihrem Werk „Schau mir in die Augen, Dürer!". Weshalb trägt Maria stets einen blauen Mantel und warum malte Rubens mit Vorliebe füllige Frauen? Aber auch über praktische Fragen, etwa wie man große Formate, die durch keine Tür passen, transportieren kann, klärt Susana Partsch auf.

  • Erschütternd, episodenreich und spannend erzählt der Träger mehrerer Literatur-preise Hans Pleschinski in seinem Roman „Wiesenstein“ von dem riskanten Unterfangen des genialen Gerhart Hauptmanns nach einem Sanatoriums-Aufenthalt im März 1945 in seine geliebte Villa Wiesenstein in Schlesien zurückzukehren. Der Krieg ist klar verloren, russische Truppen und polnische Milizen kommen und Schlesien ist dem Untergang geweiht. Die Geschichte eines Genies und einer untergehenden Welt.

  • Und natürlich müssen bei der Unterhachinger LeseNacht auch die Krimifreunde auf ihre Kosten kommen: Su Turhan schickt seinen Kommissar Demirbilek erneut auf Verbrecherjagd. Die führt den „Kommissar Pascha“ in „Mordlust pur“ in die Erotikszene: Eine Leiche wird in der Nähe der Münchner Erotikmesse gefunden – ohne Papiere oder Wertsachen. Ein Raubmord?

  • Für die Präsentation einer verrückten Reise um die Welt, die drei Freunde in einem Londoner Kult-Taxi unternehmen, konnten wir den freiberuflichen Schauspieler und Sprecher Matthias Ransberger gewinnen. Er hat auch die Hör-CD zum Buch „Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan, aber einmal um die Welt“ gesprochen. Das Buch von Paul Archer und Johno Ellison schildert eine Fülle von skurrilen, abenteuerlichen und gefährlichen Begegnungen.

  • Traditionell schließt sich der Reigen der LeseNacht mit Fridhelm Rensch und seinen „Unheimlichen Geschichten der Weltliteratur“.

Unser Dank gilt unseren treuen LeseNacht-Fans ebenso wie dem großen Kreis von Sponsoren, die uns mit ihren Spenden seit vielen Jahren treu zur Seite stehen.

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© Dr. Gerhard Helming