Unterhachinger LeseNacht 2017
Unterhachinger LeseNacht 2017

13. Unterhachinger LeseNacht 2017

Samstag, 13. Mai 2017 von 19.00 bis 24.00 Uhr

Ein Überblick in Kürze

Die letzten beiden LeseNächte mussten wir in den April schieben, mit der diesjährigen Unterhachinger LeseNacht liegen wir wieder in unserem Lieblingsmonat Mai.

Dass die 13. LeseNacht an einem 13. stattfindet, sehen wir nicht als schlechtes Omen. Wir addieren einfach beide Zahlen und kommen zur unverdächtigen, eher schönen 26.

So viele Buchstaben hat das lateinische Alphabet, womit wir elegant zur Literatur gelangen. Und davon gibt es im neuen LeseNacht-Programm eine Menge:

  • Franziska Schönenberger erzählt in ihrem autobiografischen Buch „Tausche Dirndl gegen Sari“ die wahre Geschichte einer bayerisch-indischen Liebe und die einer interkulturellen Familienzusammenführung.
  • Hubert Wolf, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster, weiht uns in „Konklave“ in die Geheimnisse der Papstwahl ein und zeigt uns, was im Inneren der Sixtinischen Kapelle bei einer solchen Wahl abläuft.
  • Das Multitalent Anton Leiss-Huber ist Sänger, Schauspieler und Krimiautor. Er führt uns in seine Geburtsstadt Altötting und lässt in „Fastenopfer“ seinen Kommissar Kramer in einem mysteriösen Todesfall während der österlichen Fastenzeit ermitteln.
  • Der bärtige Naturbursche und Holzhandwerker aus dem Berchtesgadener Land Franz Josef Keilhofer bringt uns der Natur, speziell dem Holz näher. In „Mit Holz, Herz und Hand“ erzählt Keilhofer von seiner besonderen Beziehung zum Werkstoff Holz. Er berichtet von der richtigen Bearbeitung, dem Finden des richtigen Baumes und vom Erkennen des richtigen Lebens.
  • Was ist gutes Deutsch, welche Stilregeln sind richtig, welche einfach nur falsch? Wo irren Sprachpäpste? Antworten darauf gibt der Sprachwissenschaftler Daniel Scholten mit „Denksport Deutsch“ und zeigt, dass gutes Deutsch leichter ist, als man denkt.
  • Jonas Lüscher stellte mit „Frühling der Barbaren“ 2013 seine erste Novelle bei der LeseNacht vor, jetzt kommt er mit seinem Roman „Kraft“ nach Unterhaching. Gleichzeitig klug, komisch und böse erzählt Lüscher von einem Rhetorikprofessor, der durch die Teilnahme an einem wissenschaftlichen Wettbewerb in den USA einen Ausweg aus seiner Lebensmisere sieht.
  • Mit Wulf Schmid Noerr und seinem Buch „Gedanken Flügel“ hält die Lyrik Einzug in das LeseNacht-Programm. Wulf Schmid Noerr ist vielen aus den TV-Serien „Der Alte“ und „Derrik“ bekannt, ebenso als Theaterschauspieler. Mit Lyrik und Kurzprosa  hinterfragt Schmid Noerr die gängigen Vorstellungen von Liebe, Leben und Tod auf humorvolle bis groteske Weise.
  • Einen glänzenden Künstlerroman über eine Zeit des Aufbruchs wie auch der Schaffenskrisen im Leben des jungen Hermann Hesse bietet Thomas Lang mit „Immer nach Hause“. Er entwirft eine literarisch hochkarätige, fesselnde Fiktion auf der Basis der Biografie des Ausnahme-Schriftstellers Hermann Hesse.
  • Mit seiner „Gebrauchsanweisung fürs Fahrrad fahren“ breitet Sebastian Herrmann seine reiche Erfahrung mit jeder Art von Zweirädern aus. Eine ebenso witzige wie verblüffende Hymne an die wohl anmutigste und berauschendste Art der Fortbewegung.
  • Ein Midlife-Mann neben der Spur, eine Herumtreiberin mit Silberblick, eine wutschäumende Ex in spe, ein sonnengelber Ford Transit und jede Menge Überraschungen. Die Roadnovel „Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint“ von Bernhard Blöchl erzählt von einem tragisch-komischen Abenteuer in Schottland.
  • Einen Krimi, der im Westend spielt, stellt Moses Wolff mit seinem neuen Buch „Monaco Infernale“ vor. Ein westfälischer Privatdetektiv bewegt sich im Münchner Dichter- und Schauspielermilieu.
  • In seinem ersten Thriller „Wer die Hunde weckt“ erweist sich Achim Zons als Meisterschüler von John LeCarré: Mit literarischer Hochspannung erzählt er von einem unbeirrbaren Einzelgänger, der sich ins Herz der politischen Finsternis wagt.
  • Traditionell schließt sich der Reigen der LeseNacht mit Fridhelm Rensch und seinen „Unheimlichen Geschichten der Weltliteratur“.

Unser Dank gilt unseren treuen LeseNacht-Fans ebenso wie dem großen Kreis von Sponsoren, die uns mit ihren Spenden seit vielen Jahren treu zur Seite stehen.

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© Dr. Gerhard Helming